10 Jahre RRZ: Pressekonferenz

Damit aus „digital beginners“ die „digital winners“ werden.

IT-Zukunftstrends und stolze Zwischenbilanz zum 10-Jahr-Jubiläum des RRZ.

Vor genau zehn Jahren öffnete das RRZ, das bis dahin ein klassisches Bankrechenzentrum war, umfassende IT-Dienstleistungen auch für externe Firmen. Mittlerweile vertrauen der 100-Prozent-Tochter der Raiffeisen-Landesbank (RLB) Steiermark mehr als 100 heimische und internationale Unternehmen. Zum Anlass des Jubiläums präsentierten der für IT zuständige RLB-Vorstandsdirektor Matthias Heinrich sowie die beiden RRZ-Geschäftsführer Ulfried Paier und Dietmar Schlar digitale Trends und Wege für die heimischen Unternehmen.

Steirische Unternehmen sind am optimistischsten – trotz Wehrmutstropfen.

Drei von vier steirischen Unternehmen (76 %) sehen in der Digitalisierung vorwiegend Chancen für ihr Geschäft, zeigt eine Studie von Ernst & Young. Damit ist die Steiermark unter allen österreichischen Bundesländern Vorreiter (Österreich-Schnitt: 70 %). „Wir sehen darin einen klaren Zusammenhang zur europaweit führenden Position der Steiermark in der Forschungs- und Entwicklungsquote“, ist Heinrich überzeugt.

Der IT-Vorstand ortet aber auch einen Wehrmutstropfen, denn die Umsetzung hinkt gerade bei kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) noch nach. Demnach messen 42 % der österreichischen KMUs der Digitalisierung wenig bis keine Relevanz bei und erst 10 % der Gesamtinvestitionen fließen in digitale Vorhaben. Die größten Herausforderungen sind eine zum Unternehmen passende Digitalisierungs-Strategie, der Kompetenzaufbau bei den Mitarbeitern sowie notwendige Investitionen. Heinrich: „Es ist aber keineswegs zu spät, als Unternehmen jetzt digitale Innovationen anzugehen. Wir sind stolz und dankbar, mittlerweile über 100 Unternehmen in umfassenden IT-Fragen zu begleiten. Unsere Kunden sind keine ‚digital beginners‘, sondern gehören längst zu den ‚digital winners‘.“

Die digitalen Projekte der heimischen Unternehmen – jetzt und in Zukunft.

Auf der digitalen Agenda der heimischen Unternehmen stehen derzeit noch eher klassische IT-Themen. An erster Stelle steht der eigene Webauftritt (42 %), danach folgen die Datensicherung (39 %) und der Social Media-Auftritt (29 %). Hingegen beschäftigen sich noch eher wenige Unternehmen mit Cloud-Services (23 %) oder einer möglichen Auslagerung der eigenen IT an Dritte (8 %). „Aktuell arbeiten Unternehmen stark damit, wie IT etwa die Kundenkommunikation verbessern und interne Abläufe effizienter gestalten kann. Das ist wichtige Basisarbeit, doch in Zukunft liegen die größten Potenziale in der Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen“, erklärt RRZ-Geschäftsführer Ulfried Paier. Themen wie Künstliche Intelligenz, Datenanalysen und -austausch, Cloud-Services, aber auch Datensicherheit werden laut Paier die Themen der Zukunft sein, damit die heimische Wirtschaft auch digital wettbewerbsfähig bleibt.

Kunden-Event „10 years of performance“.

Unter diesem Motto feierte das RRZ gemeinsam mit seinen Kunden das runde Jubiläum. Als stimmige Analogie zum digitalen Erfolg bot das Kundenevent ausgewählte Motorräder der Extraklasse.

10-Jahre-RRZ-Paier-Heinrich-Schlar

„Wer einen Moto-GP gewinnen will, braucht leistungsfähige Technik, Innovationslust und Agilität, Sicherheit und die unverzichtbaren menschlichen Qualitäten des Fahrers sowie des gesamten Teams. Genau mit dieser hohen Performance wollen wir auch in Zukunft unsere Kunden betreuen.“

– Paier, Heinrich, Schlar

Cybersecurity, Mitarbeiter-Kompetenz und Kooperation immer wichtiger.

„Immer mehr Unternehmen werden bei der Umsetzung digitaler Vorhaben auf Kooperationen und externe Partner setzen“, ist RRZ-Geschäftsführer Dietmar Schlar überzeugt und nennt dazu zwei Umstände. Einerseits steigen aufgrund neuer Technologien die Datenmengen enorm an – rund 95 % der weltweiten Datenmenge wurde in den letzten beiden Jahren erzeugt (Quelle: Cisco). Andererseits nehmen auch die digitalen Bedrohungen zu – Stichwort Cybercrime. Gerade für kleinere und mittlere Unternehmen stellen sich dann Fragen, wie etwa die eigene IT diesen Anforderungen gerecht werden kann und die IT-Kompetenz bei den Mitarbeitern ausgebaut werden soll. „Wir sehen uns als regionaler Digitalisierungspartner der heimischen Wirtschaft und unterstützen durch eine skalierbare IT, höchste Sicherheit und Verfügbarkeit auf Grundlage österreichischer Rechtsnormen und sind persönlich für unsere Kunden da“, unterstreicht Schlar die besondere Stellung des RRZ.

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